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Hier finden Sie Neuigkeiten von medicalvalues und Blogartikel rund um die Themen Healthcare und KI-gesteuerte Diagnostik.
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Open Source im Labor: Warum eine offene Middleware den Unterschied macht
Die Anforderungen an moderne Labor-IT steigen stetig: Geräte sollen nicht nur Messergebnisse liefern, sondern vollständig in die digitalen Prozesse eingebunden sein. Aufträge, Statusmeldungen und Daten müssen zuverlässig fließen – bidirektional, standardisiert und nachvollziehbar. Gleichzeitig stehen Labore unter Druck, ihre IT-Landschaft wirtschaftlich und flexibel zu gestalten.
Proprietäre Middleware-Lösungen versprechen oft einfache Integration, schaffen in der Praxis aber neue Abhängigkeiten und Komplexität. Genau hier setzt Open Source an: mit Transparenz, Flexibilität und der Freiheit, Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln.

Vom Fördertatbestand zur Versorgungspraxis mit medicalvalues: Kliniken transformieren. Versorgung vernetzen. Diagnostik neu denken.
Steigende Komplexität, Fachkräftemangel, wachsende regulatorische Anforderungen und fragmentierte Versorgungsstrukturen machen deutlich, dass punktuelle Digitalisierung nicht mehr ausreicht. Gefragt sind strukturelle Veränderungen.
Mit einem Fördervolumen von bis zu 50 Milliarden Euro bis 2035 eröffnet der Krankenhaustransformationsfonds (KHTF) erstmals die Möglichkeit, Konzentration, Spezialisierung, Telemedizin und sektorenübergreifende Versorgung gezielt und strategisch umzusetzen.

Gesundheit in Ihren Händen: Das Direct-to-Consumer-Labormodell
Der Trend ist eindeutig: Immer mehr Menschen möchten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen – digital, direkt und unkompliziert. Mit zunehmender Nachfrage nach Endkundennaher Labordiagnostik verändert sich die Rolle traditioneller Labore. Anstatt ausschließlich über Ärzt:innen oder Kliniken zu agieren und Laborleistungen anzubieten, sprechen Labore zunehmend direkt Endkunden an – online, über Heimtest-Kits oder durch Walk-in-Standorte.

KI-OGB: Künstliche Intelligenz für die Online Genetische Beratung
Wie kann Künstliche Intelligenz die genetische Beratung unterstützen – und gleichzeitig Patient:innen einen schnelleren Zugang zu Expert:innen ermöglichen?
Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsprojekts KI-OGB, das von medicalvalues, dem Zentrum für Labormedizin (ZLM) in St. Gallen und der RWU – Hochschule Ravensburg-Weingarten gemeinsam umgesetzt wird.

MIO Laborbefund: Praxis‑How‑To für die MIO‑Readiness mit medicalvalues
Medizinische Informationsobjekte (MIOs) definieren grundsätzliche Konzepte sowie semantische und syntaktische Vorgaben für einen zukünftig digitalen Informationsaustausch im Gesundheitswesen. Das MIO Laborbefund beschreibt dabei den zukünftigen Weg und die Struktur eines standardisierten Laborbefunds in der elektronische Patientenakte (ePA). Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der Labore. medicalvalues unterstützt Sie dabei, MIO‑Readiness herzustellen.

Omni-Channel Labor – moderne Integration statt klassischer Datenfernübertragung (DFÜ)
Moderne Omni-Channel-Lösungen bündeln klassische DFÜ, Order-Entry und mobile Kanäle zentral – für konsistente, effiziente und zukunftssichere Laborprozesse.

Mehr Daten für Anämie als für Krebs? Warum KI gerade bei komplexen Fällen ausgebremst wird
Ein Paradox im Gesundheitswesen: Für einfache Diagnosen wie Anämie stehen massenhaft strukturierte Daten zur Verfügung – perfekte Bedingungen für KI. Doch gerade bei komplexen oder seltenen Erkrankungen, wo KI besonders hilfreich wäre, fehlt es an verwertbaren Daten.
In diesem Beitrag zeigen wir, warum KI oft dort ausgebremst wird, wo sie am meisten gebraucht wird – und wie wir bei medicalvalues daran arbeiten, das zu ändern.

Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen: Warum eine frühzeitige Diagnosestellung nachhaltig ist
Ein nachhaltiges Gesundheitswesen bedeutet nicht nur eine umweltfreundliche Gestaltung von Krankenhäusern oder die Reduktion von Plastikmüll. Nachhaltigkeit beginnt bereits bei der Diagnosestellung: Je früher und gezielter eine Erkrankung erkannt wird, desto effizienter können Ressourcen eingesetzt, unnötige Untersuchungen vermieden und Therapien optimiert werden. Dies hat sowohl ökonomische als auch ökologische und soziale Vorteile.

Hausarztzentrierte Versorgung (HzV) leicht gemacht: Dank Einbindung des HÄVG-Prüfmoduls im Order Entry zu besserer Versorgung und weniger bürokratischen Aufwänden
Die hausarztzentrierte Versorgung (HzV) als Versorgungsmodell hat das Ziel, die Versorgungsqualität durch eine gezielte Patientensteuerung durch Hausärzt:innen als zentrale Kontaktpersonen zu verbessern. Doch obwohl das Modell zahlreiche Vorteile bietet, ist es gleichzeitig mit organisatorischem und administrativem Mehraufwand verbunden. Die Einbindung des Prüfmoduls der HÄVG in medizinische Software, wie Arztinformationssystemen (AIS) und Order Entry-Systemen kann diese Herausforderungen erheblich reduzieren.

Mikrobiologie: KI im Kampf gegen Keime?
Tupfer, Flasche oder Röhrchen, welche Probenart zu welchem Zeitpunkt, mit Medium oder ohne, welcher Transportbehälter, kühlen oder nicht – die mikrobiologische Diagnostik ist eine besondere Herausforderung für Kliniker:innen und Labore. Und gerade hier sind Verzögerungen und Fehler oft lebensbedrohlich.
Verschaffen Sie sich einen Überblick, wo überall und wie Künstliche Intelligenz (KI) schon heute zu schnellerer und effizienterer mikrobiologischer Diagnostik beitragen kann.

Software von der Stange oder maßgeschneidert – wann lohnt sich was für Klinik und Labor?
Die IT-Landschaft im Gesundheitswesen steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen – darunter die wachsende Komplexität, sich verändernde Prozesse und die Notwendigkeit einer regionalen Vernetzung. Diese Anforderungen lassen sich nur bedingt mit der bereits eingesetzten (und zumeist veralteten) Software begegnen und es besteht der Bedarf an neuen, modernen Lösungen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Von der Stange, maßgeschneidert oder Mittelweg – welche IT-Strategie lohnt sich wann?

The Diagnostician: Dr. House als neues Berufsbild?
Kennen Sie diese Arztserien, in denen die Held:innen im weißen Kittel im einen Moment im Labor pipettieren und im nächsten eine Computertomographie fahren? Als Ärztin habe ich darüber immer den Kopf geschüttelt, denn in der Realität beauftragt man für das eine Laborärzt:innen und für das andere Radiolog:innen. Doch immer öfter liest man neuerdings von einem neuen Berufsbild – dem Diagnostician – das genau in diese Richtung zu gehen scheint. Was steckt dahinter und ist das sinnvoll?

Künstliche Intelligenz in der Medizin: Wirkstoffe, Einsatzbereiche, richtige Dosis?
Seit jeher hofft die Medizin auf Allheilmittel: Penicillin gegen alle Arten von Infektionen, Laudanum für Schmerz bis Schlaflosigkeit – und jetzt Large Language Models (LLM) wie ChatGPT & Co? Ärzt:innen und Patient:innen trauen ihnen viel zu, aber ist dieser eine KI-Wirkstoff wirklich der Beste für alle medizinischen Fragestellungen?

medicalvalues Client – Flexibel. Effizient. Verknüpft.
Die Erhebung und Verarbeitung medizinischer Daten sowie die Vernetzung von Prozessen, Systemen und Leistungserbringern sind ein integraler Bestandteil des (zunehmend digitalisierteren) Versorgungsprozesses. Der medicalvalues Client bietet eine leichtgewichtige Lösung zur intelligenten Datenextraktion und -verteilung für Ihre Praxis- und Kliniksysteme, zur nahtlosen Integration in bestehende Infrastrukturen sowie zur zentralen Organisation.

MIO Laborbefund: Der zukünftige Weg der Laborergebnisse in die elektronische Patientenakte (ePA)
Die mio42 GmbH, welche gemeinsam mit der KBV die Verantwortung für die Spezifikation und Entwicklung der Medizinischen Informationsobjekte (MIOs) für den systemübergreifenden Austausch von Gesundheits- und Patientendaten übernommen hat, beschreibt im Rahmen des MIO Laborbefunds den zukünftig gesetzlich verpflichtenden Weg eines standardisierten Laborbefunds in die ePA und setzt dabei auf Industriestandards wie FHIR und LOINC.
In den vergangenen Monaten wurde die Umsetzung des MIO Laborbefunds weiter konkretisiert. Die Kommentierungsphase ist abgeschlossen und die Einführung wird im zweiten Halbjahr 2025 erwartet.

Personalisiertes Order Entry für komplexe Einsender
Einsendern steht eine Vielzahl von Laboruntersuchungen zur Auswahl: Je nach Labor können sie zwischen mehreren hunderten bis tausenden verschiedenen Parametern bestellen. Insbesondere bei komplexen Fällen und interdisziplinär arbeitenden Fachbereichen ist daher die Notwendigkeit moderner Unterstützungslösungen gegeben.

Leichtgewichtiges Order Entry: 6 Strategien für ein einfaches Onboarding
In einem zunehmend digitalen Gesundheitswesen, ist unser Ziel die digitale Leistungsanforderung für alle Einsender verfügbar zu machen.

Order Entry der nächsten Generation: Die Evolution der Laboranforderung und Befundauskunft in drei Generationen
Labore haben bereits früh die Vorteile einer digitalen Kommunikation mit ihren Einsendern erkannt. Gedruckte Leistungsverzeichnisse sowie papierbasierte Anforderungsschreine mit farblich markierten Kategorien gehören zunehmend der Vergangenheit an und werden sukzessive durch elektronische Order Entry-Systeme ersetzt – oder zumindest ergänzt.

Track & Trace – Qualitätssteigerung für die medizinische Präanalytik
Die moderne Labordiagnostik ist sehr präzise. Dank hochentwickelter Messtechnik und zahlreicher Kontrollmechanismen (Präzisionskontrollen, Ringversuche, Akkreditierung etc.) sind gravierende Messfehler im Labor nahezu ausgeschlossen. Fehlerhafte Laborergebnisse haben ihre Ursache meist nicht in einer fehlerhaften Laboranalyse, sondern sind auf (menschliche) Fehler in der Präanalytik zurückzuführen. Ein sinnvolles Instrument zur Minimierung der Fehler in der präanalytischen Phase und besseren Einordnung etwaiger Messungenauigkeiten ist das Tracking der Proben.

(Un-)strukturierte Daten in elektronischen Patientenakten: Vom digitalen Scan zur medizinischen Informationsquelle
Durch die Einführung des verpflichtenden E-Rezeptes Anfang diesen Jahres und der bevorstehenden verpflichtenden elektronischen Patientenakte ab 2025 scheinen Papierakten im Gesundheitssystem längst der Vergangenheit anzugehören. Doch trotz der fortschreitenden Digitalisierung sieht die Realität anders aus: Wenig bis gar nicht systematisierte Papierdokumente stellen Ärzt:innen auch in diesem Jahr weiterhin vor große Herausforderungen. Umso wichtiger scheint es, genau diese Dokumente mit essenziellen Informationen systematisch zu digitalisieren.

Top 5 Trends im Order Entry-Markt für 2024: Kundenbedürfnisse und Effizienz im Fokus
In der Welt der Labormedizin – einem digitalen Vorreiter im Gesundheitswesen – zeichnet sich eine dynamische Entwicklung ab. Speziell für das Jahr 2024 identifizieren wir Schlüsseltrends im Order Entry-Markt, die im deutschsprachigen Raum von besonderer Bedeutung sind.